NiMo Newsletter 18/2019

   

Liebe Leserinnen und Leser des NiMo-Newsletters,

nach weit über 10 Jahren im Thema Mobilität habe ich erkannt, dass die Mobilität wie wir sie kennen und kannten in einem starken Wandel ist. Startups und Ideen sprießen aus dem Boden, politische Entscheidungen beeinflussen und verändern alle Bereiche unserer Mobilität.
Hinzu kommt, dass durch die Vernetzung der Medien, Daten und Teilnehmer die Veränderung vieler Bereiche wie auch der Mobilität zugenommen hat. Im Rahmen dieser beschleunigten Entwicklung ist es mir ein persönliches Anliegen nicht nur dabei zu sein, sondern mit zu gestalten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unseren Mitgliedern und dem daraus resultierenden Netzwerk einen enormen Beitrag leisten können. Zugleich bin ich gleichermaßen beeindruckt und dankbar, was Michael Schramek und das Netzwerk die letzten Jahre geschaffen haben und bin fest davon überzeugt, dass NiMo auch in Zukunft ein starker Akteur in diesem Thema bleibt.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen und unserem Netzwerk.

Mit besten Grüßen
Marcus Federhoff

 
   
 

Berichte aus dem Netzwerk

   

Wir modifizieren unsere Veranstaltungsformate!

Der Vorstand hat in Absprache mit den anwesenden Mitgliedern während der Mitgliederversammlung am 22.10.2019 die Idee vorangetrieben, die NiMo Veranstaltungsformate dahingehend zu modifizieren, dass der Verein durch Veranstaltungen mit sehr konkreten Themenschwerpunkten ein individuelles, schnell reagierendes Profil entwickeln kann.
Konkret bedeutet dies, dass die bisherigen „Arbeitskreise“ nicht fortgeführt werden. Konkrete Themen werden zukünftig in den „NiMo Innovativ“ Veranstaltungen behandelt. Diese Veranstaltungen sollen zum Gewinnen von Informationen und zum Netzwerken genutzt werden. Vorträge, Diskussionen und die Akquise neuer Mitglieder stehen hier im Vordergrund.

Nach Bedarf sollen 1-3-mal jährlich weiterhin konkrete, temporäre Arbeitskreise exklusiv für NiMo Mitglieder stattfinden. Inhalt dieser Arbeitskreise wird dann die gezielte Erarbeitung gemeinsamer Ideen und Positionen zur internen und externen Veröffentlichung und zur Weitergabe an die Politik sein. Ziel dieser Arbeitskreise wird vor allem die Förderung intelligenter, multimodaler Mobilität nach Außen sein.

 

     

Call for Ideas: NiMo Innovativ "Mobilität im ländlichen Raum" am 04.03.2020

NiMo Innovativ "Mobilität im ländlichen Raum" hat noch freie Vortragsslots! Am 04.03.2020 werden wir bei der Uni Vechta zu Gast sein und mehr über die Smart Region Oldenburger Münsterland und das gerade beendete Forschungsprojekt "NEMo - Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum" der Uni Oldenburg erfahren.

Haben Sie ebenfalls Interesse, im Rahmen dieser Veranstaltung mit dem Schwerpunktthema „Mobilität im ländlichen Raum“ einen Vortrag beizusteuern oder sich anzumelden?

Dann schreiben Sie gerne der NiMo-Geschäftsstelle.
 

            
 

Aktuelle Förderprogramme im Mobilitätsbereich:

NRW-Förderung (Emissionsarme Mobilität): Nicht-öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur

Das Land fördert den Kauf und die Errichtung stationärer AC-Ladeinfrastruktur (Wechselstrom) für Elektrofahrzeuge. Zusätzlich zur Ladesäule/Wallbox werden auch alle dazugehörigen Ausgaben wie Parkplatzmarkierung, Anfahrschutz, Tiefbau, Netzanschluss und Inbetriebnahme gefördert.

Voraussetzungen
Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (zum Beispiel Strom aus Photovoltaik-Anlagen mit mind. 2 kWp) stammen. Die Ladestation muss mit einer Steckdose bzw. einem Stecker vom → Typ-2 ("Mennekes-Stecker") ausgestattet sein.

Weiterführende Informationen

Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt Verkehrsbetriebe, die Plug-In-Hybridbusse mit externer Nachlademöglichkeit oder rein elektrische Batteriebusse beschaffen und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einsetzen.
Gefördert werden Kauf oder Leasing von Linienbussen mit diesel-elektrischem- und batterie-elektrischem Antrieb zum Zwecke der Personenbeförderung im Linienbetrieb des ÖPNV.

Im Einzelnen werden gefördert:
– diesel-elektrische Hybridbusse mit externer Aufladung (Plug-In-Hybridbusse),
– batterie-elektrische Busse (Batteriebusse), die ohne zusätzliche Energieerzeugung im Fahrzeug rein elektrisch betrieben werden,
– Ladeinfrastruktur im Zusammenhang mit der Anschaffung von Plug-In-Hybridbussen oder Batteriebussen.

Weiterführende Informationen

   


Wenden Sie sich gerne an die NiMo-Geschäftsstelle, sollten Sie einen Ansprechpartner für weiterführende Informationen zu genannten Fördermöglichkeiten. Wir leiten Ihr Anliegen dann sehr gerne an entsprechende Mitglieder innerhalb unseres Netzwerks weiter.

   
 
 

Veranstaltungshinweise

NiMo-Veranstaltungen 2019 (terminiert):

 
Wann?    
 
Was? Wo?
27. November 2019
Stammtisch West und Besichtigung DB-Ideenzug
 
Oberursel
 

03. März 2020
 

NiMo Innovativ "Elektromobilität"
 

Köln
 

04. März 2020
 

NiMo Innovativ "Mobilität im ländlichen Raum"
 

Vechta
 

     
              
     
Gerne können Sie sich bereits jetzt für alle Veranstaltungen anmelden! Einfach eine Mail schreiben an: geschaeftsstelle@nimo.eu    

Externe Veranstaltungshinweise:

   

Der ÖPNV als Rückgrat der Verkehrswende. Herausforderungen und Lösungsansätze am 11.12.2019 in Berlin

Dass sich der Verkehr in den Städten verändern muss, ist weitgehend unbestritten – zu hoch sind Umweltbelastungen, zu groß der Platzbedarf des ruhenden Autoverkehrs und damit die Beanspruchung von Straßenraum, die Zeitverluste durch Staus und die Entwertung von Wohnraum entlang der Ausfallstraßen.
Im Seminar wird der Frage nachgegangen, wo die Schlüssel für einen attraktiven ÖPNV liegen, der tatsächlich einen spürbaren Beitrag zu einer Verkehrswende leisten kann. Dabei sollen u.a. folgende Fragen näher beleuchtet werden:
  • Attraktive Takte und Wirtschaftlichkeit – wer zahlt?

  • Wer fährt morgen Busse und Bahnen?

  • Begrenzter Straßenraum – wer bekommt die Kuchenstücke?

  • Die ÖPNV-affine Stadt – welchen Beitrag kann die Stadtentwicklung leisten?

  • MaaS – nur ein Hype oder Schlüssel für nachhaltige Mobilität?

Weitere Informationen finden Sie hier

   

Städtebau und Mobilität: Lösungen für eine nachhaltige Mobiltät in Städten und ländlichen Räumen Fachtagung am 30.01. / 31.01.2020 in Berlin

Der Verkehrssektor ist derzeit geprägt von erheblichen Veränderungsprozessen zur Erreichung einer nachhaltigen sozial- und stadtverträglichen Mobilität. Zur Anpassung der Rahmenbedingungen für neue Mobilitätsformen und ein bedarfsgerechtes Angebot müssen auch die Kommunen als zentrale Akteure bestehende Steuerungsmöglichkeiten nutzen, die auf die jeweiligen Verhältnisse angepasst sind.

Unter den Schlagworten Digitalisierung, Automatisierung und Elektrifizierung sollen im Rahmen des jährlichen Seminarformats „Städtebau und Mobilität“ Handlungsfelder aus städtebaulicher und verkehrsplanerischer Sicht aufgezeigt und anhand praxisnaher Beispiele diskutiert werden.Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung, Planungs-und Ingenieurbüros, Verbände, Mobilitätsanbieter sowie alle am Thema Interessierten.

Weitere Informationen finden Sie hier

   
     
 

Berichte einzelner Mitglieder

   

Cambio startet mit Carsharing-Angebot in Sankt Augustin und Siegburg

Seit dem 11.11.2019 stehen an der Mobilitätsstation im Zentrum zwei Carsharing-Fahrzeuge der Firma cambio. Damit verfügt Sankt Augustin erstmalig über einen Carsharing-Standort.

Zwei weitere Carsharing-Fahrzeuge am Zentralen Omnibusbahnhof ergänzen in Siegburg das bestehende Angebot. Auch die Beschäftigten der Stadtverwaltung werden zukünftig die Fahrzeuge für Dienstfahrten nutzen.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

 

Amazon setzt auf Lastenanhänger von Carla Cargo

Amazon hat in diesem Jahr schon mehrere hundert Lastenanhänger des in Freiburg gegründeten Start-Ups Carla Cargo erworben. Der weltweit größte Versandhändler setzt die innovativen Lastenanhänger in New York, USA für die nachhalte Zustellung auf der letzten Meile ein. Mit dem Lastenanhänger Carla gelingt es dem Konzern, in einer der größten Metropolen der Welt Waren innerhalb von zwei Stunden mit dem Fahrrad am städtischen Verkehrschaos vorbei auszuliefern.

Weitere Informationen finden Sie hier

 
 

CROOZER ist neues NiMo Mitglied!

Ohne Auto unterwegs – und dabei nicht auf das verzichten, was einem lieb ist: Croozer macht’s möglich.

Die Croozer GmbH hat seit der Firmengründung 1993 bereits über 500.000 Fahrradanhänger auf Europas Straßen gebracht. Alle Mitarbeiter des Kölner Unternehmens haben es sich auf die Fahne geschrieben, der Natur mit Respekt und Achtsamkeit gegenüberzutreten. Die in Köln entwickelten Fahrradanhänger sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Der Croozer Kid ist der ideale Alltagsbegleiter und bei jeder Kind-und-Kegel-Aktivität dabei. Hunde lieben den Croozer Dog, der sie voll und ganz am Familienalltag teilhaben lässt. Wer sein Fahrrad gerne zum Einkaufen oder für Ausflüge nutzt, für den ist der Croozer Cargo mit seinem großzügigen Stauraum die ideale Transportmöglichkeit.

Herzlich Willkommen in unserem Netzwerk! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Wir freuen uns immer über Neuigkeiten aus dem Netzwerk! Zögern Sie nicht, uns Ihre mitzuteilen

 
 

Mobilität aktuell

   

Solarauto Helia: So sieht Großbritanniens effizientestes Elektroauto aus

Die Reichweiten der auf dem Markt erhältlichen Elektroautos haben sich in den letzten Jahren schon deutlich erhöht. Studenten der University of Cambridge sehen das Ende der Fahnenstange aber noch lange nicht erreicht. Um dies zu verdeutlichen, haben sie das effizienteste Elektroauto der Insel gebaut. Konkret kann das Helia getaufte Fahrzeug bei voll geladenem Akku rund 900 Kilometer mit einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern fahren. Der dafür benötigte Energieverbrauch liegt rund zehnmal niedriger als bei klassischen Elektroautos. Erreicht wurde dies vor allem durch drei Ansätze.

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Versuchsanlage gestartet: Karlsruher Forscher produzieren Treibstoff aus CO2 und Ökostrom

In Karlsruhe wurde die weltweit erste Versuchsanlage in Betrieb genommen, die tatsächlich aus CO2 und Ökostrom nachhaltigen Treibstoff produziert. Großflächig umgesetzt, könnte das Klima davon enorm profitieren.

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Volkswagen pumpt 33 Mrd in E-Mobilität

Volkswagen will im Zuge seiner neuen Investitions-Planungsrunde für 2020 bis 2024 knapp 60 Milliarden Euro in die Zukunftsthemen E-Mobilität, Hybridisierung und Digitalisierung stecken. Mit allein 33 Milliarden Euro soll erneut die Schlagzahl bei der Elektromobilität erhöht werden.

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Rohstoff für Elektroautos: In Sachsen-Anhalt entsteht die erste Lithium-Raffinerie Deutschlands

Batterien spielen für die Produktion von Elektroautos logischerweise eine sehr wichtige Rolle. Trotzdem findet dieser Teil der Wertschöpfung bisher beinahe ausschließlich in Asien statt. So langsam beginnt sich dies allerdings zu ändern. So hat Volkswagen mit dem Aufbau einer Fertigungslinie für Batteriezellen begonnen. Der chinesische Hersteller CATL will zudem in Thüringen ein entsprechendes Werk errichten. Noch einen Schritt weiter vorne in der Produktionskette möchte sich das niederländische Unternehmen AMG positionieren. Dazu soll in Zeitz in Sachsen-Anhalt eine Lithium-Raffinerie gebaut werden. Dort wird zukünftig dann mit Lithiumhydroxid ein wichtiger Grundstoff für die Produktion von Batterien für Elektroautos hergestellt.

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Tesla will angeblich bis zu vier Milliarden Euro in Gigafactory 4 investieren

Weitere Details zur Gigafactory 4: Tesla will einem Medienbericht zufolge bis zu vier Milliarden Euro in seine deutsche E-Auto-Fabrik investieren. In Grünheide sollen künftig bis zu 150.000 Autos im Jahr gebaut werden können.

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Stadtradeln 2019 – 77 Millionen Kilometer für mehr Klimaschutz und Radförderung

Mit 407.734 Teilnehmer*innen aus 1.127 Kommunen stellt die internationale Klima-Bündnis-Kampagne "Stadtradeln" in diesem Jahr einen neuen Rekord auf. Am 18. November 2019 fand die Auszeichnung der erfolgreichsten Kommunen in Hannover statt. Zwischen Mai und September legten die Radelnden über 77 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad zurück, vermieden dabei 11.000 Tonnen CO2 im Vergleich zur Autofahrt und setzten damit ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz, Radförderung und lebenswerte Kommunen.

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Bundesverband Zukunft Fahrrad (BVZF) mit fünf neuen Mitstreitern – starkes Engagement für eine fahrradfreundliche Politik

Fünf neue Unternehmen sind beim Bundesverband Zukunft Fahrrad (BVZF) dazugekommen. Seit der Gründung im Juli 2019 haben sich damit 27 Unternehmen der Fahrradwirtschaft dem neuen Lobbyverband angeschlossen. Gemeinsam wollen alle das Fahrrad als zentrales Element der Verkehrswende nach vorne bringen und sich für eine fahrradfreundlichere Politik engagieren.

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Bund investiert 20-mal mehr Fördergelder in KfZ als in ÖPNV

Der Begriff „Mobilitäts-Mix“ scheint für die Bundesregierung keinen Bezug zum ÖPNV, dem öffentlichen Personen-Nahverkehr, zu haben. Denn den haben die Politiker bei der Förderung alternativer Mobilitätslösungen offenbar nicht im Fokus. Das zumindest legt ein Blick auf das tatsächliche Förderverhalten des Bundes nahe.

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Sechs Millionen Euro für autonome Kehrmaschinen

Neben den Bestandinvestoren haben der Züricher Frühphaseninvestor Redalpine, die Berlin Technologie Holding (BTH) und einige Business Angels in das Startup Enway investiert, das Reinigungsmaschinen mit Sensoren ausrüstet, damit diese eigenständig Lagerhallen und andere Flächen sauber halten können.

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Induktive Teststrecke in Schweden wird gebaut

Die Arbeiten zur Installation einer Teststrecke für die induktive Ladung von Elektrofahrzeugen während der Fahrt in Schweden haben jetzt begonnen. Das Projekt „Smartroad Gotland“ soll Anfang 2020 mit einem Elektro-Lkw den Betrieb aufnehmen.                                      

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53842 Troisdorf
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