NiMo Newsletter 2/2019

 

Liebe Leserinnen und Leser des NiMo-Newsletters,
 
die Bundesregierung hat angekündigt, noch im Frühjahr 2019 einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der die bisher bestehenden gesetzlichen Hürden im Bereich des autonomen Fahrens beseitigt. Es bleibt abzuwarten, wie weitreichend und umfassend diese Regelungen ausfallen werden.
Wir sollten uns bewusst machen, dass das autonome Fahren kein Trend ist, der bald wieder vorbeigeht. Es ist auch nicht einfach nur ein zusätzliches Assistenzsystem, welches das bisherige Auto noch ein bisschen sicherer und bequemer macht. Es ist eine Technologie, die bereits in sehr naher Zukunft unsere Mobilität und Gesellschaft tiefgreifend verändern wird. Deshalb ist es sehr wichtig, dass diese Entwicklung auch von deutscher Seite so früh und so intensiv wie möglich wahrgenommen, mitgestaltet und mitbestimmt wird. Die Definition der juristischen Regelungen sind hier ein erster Meilenstein. …

Zu guter Letzt möchte ich Sie, wie bereits im vergangenen Herbst, persönlich um einen kleinen Gefallen bitten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Stimme unserem Dorf-Verein „Vorfahrt für Jesberg e.V.“ (VoJes), beim Spendenvoting der Kreissparkasse einen Renault Zoe zu gewinnen, um das bestehende CarSharing-Angebot des Vereins weiter ausbauen zu können.
Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu Vojes und hier können Sie von heute bis zum 28. Januar, bitte möglichst täglich, über das Online-Portal der Kreissparkasse für VoJes abstimmen.

Vielen Dank für Ihre Stimme!

Viele Grüße
Michael Schramek

 
 

Berichte aus dem Netzwerk

   
 

Arbeitskreis "Selbstfahrendes Auto" (AK SFA) am 22. Februar 2019, zu Gast bei der Universität Kassel

Der Arbeitskreis wird am 22. Februar 2019, von 13:00-17:00 Uhr, an der Universität Kassel zu Gast sein.
Wir danken dem Fachbereich Verkehrsplanung und Verkehrssysteme und Herrn Prof. Dr.-Ing. Carsten Sommer für die Gastfreundschaft.

Wir freuen uns auf einen spannenden gemeinsamen Austausch!

Unter anderem stehen folgende Punkte auf unserer Agenda:

- Johannes Köck (Mainzer Mobilität): EMMA, der autonome Elektrokleinbus in Mainz (Vortrag)

- Zwei Studierende des  Masterstudiengangs "ÖPNV + Mobilität" der Uni Kassel stellen zentrale Ergebnisse ihrer Projektarbeit zur ÖPNV-Strategie zum autonomen Fahren vor

- ein weiterer Vortrag zum autonomen Fahren 

- Diskussion zu den Vorträgen

- Diskussion zu aktuellen Entwicklungen
und Ausblick auf 2019 im Bereich des autonomen Fahrens

- Organisatorisches und allgemein Inhaltliches zum AK SFA

Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte ab sofort für die Veranstaltung an (die Teilnahme an Arbeitskreisen ist für Mitglieder kostenlos).
Gäste können, nach Anmeldung über die Geschäftsstelle, ebenfalls an AK-Sitzungen teilnehmen.


Gastgeber und Ort:


Universität Kassel
Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrssysteme
Mönchebergstraße 7
D-34125 Kassel

Bei Fragen zu der Veranstaltung und um sich hierfür anzumelden:  E-Mail an die Geschäftsstelle


 
             

Aktuelle Förderprogramme im Mobilitätsbereich:

Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte“ gestartet: Ideen für Bildung und Arbeit in Deutschland und Europa gesucht

Am 15. Januar 2019, startete Deutschlands Innovationswettbewerb.
 
Unter dem Motto digitalisieren. revolutionieren. motivieren. zeichnen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der langjährige Förderer Deutsche Bank zukunftsorientierte Projekte aus, die die Bildungs- und Arbeitswelt revolutionieren.

Wie reagieren Unternehmen auf den Wandel der Arbeitswelt? Wie sehen die neuen Bildungskonzepte der Zukunft für alle Lebensbereiche aus? Welche Kompetenzen unterscheiden künftige Fach- und Arbeitskräfte von Maschinen?
 
Gesucht werden Ideen, die Antworten auf diese Herausforderungen finden – und die Deutschland in die Zukunft führen, aber auch in Europa wirken können oder erst durch Europa möglich werden.
 
Sie verfügen über ein vielfältiges Netzwerk aus Persönlichkeiten und Organisationen, die sich mit gegenwärtigen und künftigen Fragestellungen beschäftigen. Wir möchten Sie bitten, uns bei der Ansprache geeigneter Bewerber zu unterstützen und freuen uns, wenn Sie den Wettbewerb auf Ihren Kommunikationskanälen platzieren. Welche Projekte kennen Sie, die mögliche Antworten für Deutschlands Zukunft entwickeln?
 
Bis zum 12. Februar 2019 können deutschlandweit Unternehmen, (Social) Start-up-Gründer, Projektentwickler, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Kunst- und Kultureinrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, soziale und kirchliche Einrichtungen, Genossenschaften sowie private Initiatoren unter www.ausgezeichnete-orte.de am Wettbewerb teilnehmen.
 
Gerne nimmt „Deutschland – Land der Ideen“ unter orte@land-der-ideen.de bis zum 28. Januar 2019 Ihre persönlichen Vorschläge für potenzielle Preisträger entgegen.
 

   

     

Innovative Mobilitätsprojekte für das Land gesucht

Mit der Bekanntmachung "LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen" unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beispielhafte Projekte, die geeignet sind, die Mobilität der Menschen in den ländlichen Räumen zu verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge zu leisten. Gesucht werden Vorhaben, die modellhaften Charakter haben, neue Ideen aufgreifen und übertragbare Lösungen entwickeln, so dass sie für andere ländliche Regionen als Vorbild dienen können. "LandMobil" ist ein Baustein des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Bis zum 1. April 2019 nimmt die BLE im Auftrag des BMEL geeignete Projektskizzen entgegen. Die Aussichten auf eine Förderung hängen unter anderem vom Nutzen für die ländlichen Regionen und die dort lebenden Menschen, den Erfolgsaussichten des Vorhabens, Innovationsgrad und Kreativität des Ansatzes sowie der Übertragbarkeit der Lösungen ab. Der Förderzeitraum umfasst maximal drei Jahre. In den einzureichenden Vorhaben soll mindestens eines (mehrere sind möglich und erwünscht) der nachfolgenden Aktionsfelder bearbeitet werden:

- Integrierte Mobilität

- Bewusstseinswandel in Richtung alternativer Mobilitätsformen

- Neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit für Anbieter und Nutzer

- Verbesserung der Anschlussmobilität

- Elternunabhängige Mobilitätslösungen

 

Hier finden Sie weiterführende Informationen und Dokumente


Wenden Sie sich gerne an die NiMo-Geschäftstelle, sollten Sie einen Ansprechpartner für weiterführende Informationen zu den genannten Fördermöglichkeiten, zur Erstellung von Förderanträgen oder Durchführung entsprechender Beratungsprojekte benötigen.

Wir leiten Ihr Anliegen dann sehr gerne an entsprechende Mitglieder unseres Netzwerks weiter.

   
 
 

Veranstaltungshinweise

NiMo-Veranstaltungen 2019:

 
Wann?     Was? Wo?
     

22. Februar 2019   

AK "Selbstfahrendes Auto"

Kassel    

     
     
              
     
     

Externe Veranstaltungshinweise:

   

BeimoorValley Mobility Hackathon (14. - 16.02.2019) in Ahrensburg

Shuttles, Carsharing und autonome Fahrzeuge - im Silicon Valley existiert schon heute die Mobilität von morgen.
Geographisch sind Mountain View, Cupertino und Palo Alto aber auch nur Kleinstädte einer Metropolregion um San Francisco - das geht auch in Ahrensburg :)

Hier entsteht mit Beimoor-Süd ein ambitioniertes neues Gewerbegebiet in der Metropolregion Hamburg, in das Handel und Dienstleistung, aber auch Mittelstand und Start-Ups aus IT und Tech einziehen werden.

Zusammen mit dem bereits bestehenden Gewerbegebiet werden dann ein paar Tausend Menschen dort arbeiten.

Gesucht wird ein Mobilitätskonzept für das Gewerbegebiet - schon jetzt müssen bereits ansässige Unternehmen Flächen für Parkplätze mieten, das Problem wird eher noch schlimmer - dabei ist der nächste Bahnhof nur ein paar Kilometer entfernt.

Wir laden daher ansässige Unternehmen, Mobilitäts- Experten aus Wirtschaft und Forschung, Studenten, Anwohner und Anwender zum Beimoor Valley Mobility Hackathon ein, um neue Ideen zu entwickeln und zu validieren - Eure Apps, Webseiten, Services, Fahrzeuge, Komponenten und andere Ideen werden am Ende einer Jury aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft präsentiert.

(!) Natürlich können und werden hier Ideen entstehen, die nicht nur in Ahrensburg funktionieren, aber das Umfeld und der Teilnehmerkreis bieten beste Voraussetzungen zur direkten Validierung und späteren Umstzung. Unter den Teilnehmern sind potenzielle Kunden und Investoren mit konkretem Bedarf!

Veranstaltungsort:

Haus der Wirtschaft Ahrensburg
Beimoorkamp 6
c/o HASPA
22926 Ahrensburg

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier

   
     

     

Seminar: Fahrradakademie - Vernetzung, Fortbildung und Informationen für Kommunen: Direkt oder intermodal in die Stadt -
Radverkehr für Pendler attraktiv machen

In vielen Städten und Regionen stellt das Pendeln zur Arbeit eine wachsende Herausforderung dar. Nicht nur die Verkehrsinfrastruktur ist vielfach am Limit, auch das Pendeln selbst ist ein belastender Stressfaktor für den Körper.

Zur Entlastung von Mensch und Umwelt kann die Verlagerung von Pendlerfahrten auf den Radverkehr ein entscheidender Baustein sein. In den Niederlanden beispielsweise wird die Radverkehrsförderung als bestes Anti-Stau-Programm verstanden.

Welche „harten“ und „weichen“ Maßnahmen es gibt, um Radverkehr für Pendler attraktiv zu machen, steht im Mittelpunkt dieser Seminarreihe. Anhand konkreter Beispiele und Erfahrungen aus Kommunen sollen im Rahmen von Vorträgen, Diskussionen und Arbeitsgruppen folgenden Fragen nachgegangen werden:

- Wie gelingt die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Umlandgemeinden bei der Radverkehrsförderung für Pendler?

- Welche Rolle spielen die Verkehrserzeuger (Arbeitgeber, Bildungseinrichtungen, etc.) und wie bindet man diese bei der Problemlösung ein?

- Wie gelingt gute Kommunikation, um Pendler aufs Rad zu bekommen?

- Wie kann man Intermodalität zwischen Radverkehr und öffentlichem Verkehr insbesondere an DB-Stationen und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren stärken?

- Welche besonderen infrastrukturellen Anforderungen müssen zur Förderung von Radverkehr auf Pendelwegen berücksichtigt werden und wie können beispielweise Flächenkonflikte gelöst werden?

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) Baden-Württemberg e. V. und die AGFK Niedersachsen/ Bremen e. V. übernehmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Mitgliedskommunen eine begrenzte Anzahl an Teilnahmegebühren. Bitte melden Sie sich ganz normal über das Anmeldeformular an. Bei Fragen können Sie sich gern an uns wenden.

 

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier

   

     

Berichte einzelner Mitglieder

   
     

Zukunftsnetz Mobilität NRW: Lehrgang "Kommunales Mobilitätsmanagement"

Ab Frühjahr besteht für kommunale Mitarbeiter in NRW wieder die Gelegenheit, sich zu Mobilitätsmanagern weiterbilden zu lassen. Der Lehrgang ist ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, das beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) angesiedelt ist. Es besteht aus drei mehrtägigen Modulen: Das erste Modul findet im April in Essen statt, das zweite im Mai in Köln und das dritte im Juni in Soest. Der Lehrgang richtet sich an kommunale Mitarbeiter, möglichst in leitender Funktion. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 15. Februar 2019 möglich.

Maßgeschneiderte Konzepte
Um die verkehrlichen, ökologischen und demografischen Entwicklungen der kommenden Jahrzehnte meistern zu können, ist eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung gefragt. Nur gemeinsam lassen sich die Herausforderungen für eine zukunftsfähige Mobilität erreichen. „Gerade die Digitalisierung verändert die Mobilität schon heute und in der Zukunft immer stärker“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs tragen die Mobilitätsmanager das Wissen über neue Mobilitätsangebote in die Kommunen und helfen dabei, nachhaltige, multimodale, vernetzte und digital planbare Verkehrskonzepte zu entwickeln.“

Praxisorientierter Lehrgang
Zwischen 2014 bis 2018 wurden in sechs Durchgängen des Lehrgangs insgesamt bereits 120 Verwaltungsmitarbeiter aus Nordrhein-Westfalen zu qualifizierten Mobilitätsmanagern ausgebildet. Ziel des Lehrgangs ist es, eine praxisorientierte und individuelle Handlungsstrategie für die jeweilige Kommune zu entwickeln. Unter fachlicher Begleitung von Experten und unter kollegialem Austausch erarbeiten die Teilnehmer, wie ein kommunales Mobilitätsmanagement konkret umgesetzt werden kann.

Minstisterium unterstützt
Voraussetzung für den Erhalt einer Teilnahmebescheinigung ist der Abschluss aller drei Module und die Vorlage einer praxisorientierten Projektarbeit in der eigenen Kommune. Der Lehrgang und das Zukunftsnetz Mobilität NRW werden unterstützt vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
 

Hier finden Sie weitere Informationen und die Anmeldung zu den Lehrgängen

 

     

Nextbike betreibt Freiburger Fahrradverleihsystem "Frelo"

Das Fahrradverleihsystem "Frelo" wird voraussichtlich Mitte kommenden Jahres mit 400 Rädern und 55 Stationen seinen Betrieb in Freiburg aufnehmen. Betreiberin des Systems wird die "nextbike GmbH" aus Leipzig sein, deren Angebot bei einer europaweiten Ausschreibung alle Anforderungen und Qualitätsvorgaben von Stadt und Freiburger Verkehrs AG (VAG) erfüllte und somit den Zuschlag erhalten hat.

Der Vertrag läuft bis Ende 2024. Vertragspartnerin von nextbike ist die VAG. Deren Vorstand Oliver Benz macht die Rolle des Verkehrsunternehmens deutlich: "Seit 117 Jahren organisiert die VAG mit Straßenbahn- und Busverkehren einen beträchtlichen Teil der Mobilität in Freiburg. Jetzt sind wir in einer Phase, in der wir unsere Expertise als Mobilitätsdienstleister auf weitere Mobilitätsarten ausdehnen und sozusagen multimodal werden. Unser Ziel ist es mittelfristig auch, bestehende und neue hinzukommende Mobilitätsangebote digital zu vernetzen."

Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag ergänzt dazu: "Es geht uns beim Fahrradverleihsystem darum, das Mobilitätsangebot für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die vielen Touristinnen  und Touristen der Stadt um einen weiteren Baustein zu erweitern. Vor allem für Menschen, die mit Bus und Bahn in Freiburg unterwegs sind oder mit dem öffentlichen Verkehr nach Freiburg kommen, erweitert das Fahrradverleihsystem den Aktionsradius abseits der Haltestellen und stellt eine gute Ergänzung zum ÖPNV dar. Gemeinsam mit der VAG machen wir es den künftigen Nutzerinnen und Nutzern noch leichter, ohne Auto in Freiburg mobil zu sein."

"Wir haben uns sehr über den Zuschlag gefreut", erklärt nextbike Gründer und Geschäftsführer Ralf Kalupner. "Freiburg ist eine wunderschöne Stadt, in der durch unser öffentliches Fahrradverleihsystem der Radverkehrsanteil weiter gefördert werden wird. Auch wenn man ein eigenes Rad hat, gibt es viele Situationen, in denen man "Frelo" nutzen kann, z.B. in Kombination mit dem ÖPNV oder für Radtouren mit dem Besuch."

Bevor "Frelo" endgültig starten kann sind noch einige Vorarbeiten notwendig. So beginnt im Januar zum Beispiel in enger Abstimmung von VAG, Garten- und Tiefbauamt und nextbike die Planung und Positionierung der 55 angestrebten Fahrrad-Standorte, die über das gesamte Freiburger Stadtgebiet verteilt sein sollen.
 

Lesen Sie hier den kompletten Artikel

   

„Groß denken, familiär bleiben“: JobRad begrüßt 200. Mitarbeiterin

JobRad wächst weiter. Mit dem neuen Jahr begrüßt das Freiburger Unternehmen mit Lisa-Maria Barra seine zweihundertste Mitarbeiterin. Der Dienstradleasing-Anbieter hat damit seine Belegschaft innerhalb nur eines Jahres fast verdoppelt. Wie es JobRad trotz rasantem Unternehmenswachstum gelingt, wertvolle Startup-Tugenden wie Transparenz, kurze Entscheidungswege und viel Raum für Kreativität zu erhalten, erklärt JobRad-Geschäftsführer Holger Tumat im Interview.

Herr Tumat, was macht die Firmenkultur bei JobRad so besonders?

Bei JobRad agieren und kommunizieren wir nach wie vor sehr informell. Jeder redet mit jedem, da spielen auch Hierarchieebenen keine Rolle. Wir wachsen rasant und das stellt uns tagtäglich vor Herausforderungen hinsichtlich Organisation und Struktur. Um jeden mitzunehmen, arbeiten wir so transparent wie möglich.

Wie gelingt es Ihnen, diese Transparenz insbesondere für neue Mitarbeiter zu leben?

Wir schulen alle neuen Kolleginnen und Kollegen in insgesamt 14 Einführungsseminaren umfassend und ermöglichen so gleich zu Beginn Einblicke in die unterschiedlichen Unternehmensbereiche. Für die interne Kommunikation und Organisation nutzen wir eine Intranet-Plattform, auf der tagesaktuell alle wichtigen Informationen veröffentlicht werden und die auch der teamübergreifenden Zusammenarbeit dient. Ein wichtiges Forum ist auch unser zweiwöchentlich stattfindender, großer Jour fixe: Zuerst gibt es ein gemeinsames Frühstück, das dem informellen Austausch dient, dann wird die komplette Belegschaft etwa eine Stunde lang über alle relevanten Entwicklungen informiert…

 

Lesen Sie hier das ganze Interview

   
     
 

Mobilität aktuell

   

Mercedes plant Akkumontage in Polen

Mercedes-Benz baut im Zuge seiner anstehenden E-Offensive eine Montagefabrik am polnischen Standort Jawor und erweitert damit den globalen Batterie-Produktionsverbund auf neun Fabriken an sieben Standorten auf drei Kontinenten. Jawor liegt rund 100 km von der deutschen Grenze entfernt.

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Europäische Metropolregion Stuttgart veranstaltet Mobilitätskongress

Welche Wege gibt es, Menschen und Güter umweltfreundlich zu transportieren? Bietet die E-Mobilität hierbei Chancen? Und wie kann der Verkehr in der Region verbessert werden?
Darüber und über weitere Zukunftsfragen der Mobilität haben Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft am Dienstag, 22. Januar, bei einem Mobilitätskongress der Europäischen Metropolregion Stuttgart diskutiert.

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Nahverkehr Rheinland (NVR): Experten empfehlen 460 Standorte für vernetzte Mobilität

Der Nahverkehr Rheinland (NVR) und seine politischen Gremien sind sich einig, die Vernetzung einzelner Mobilitätsformen weiter zu fördern. Daher wird der NVR in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW den Aufbau eines flächendeckenden Netzes an Mobilstationen vorantreiben.

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"Deutschland per Rad entdecken" neu erschienen: ADFC-Urlaubsplaner präsentiert Top-Radreiseziele

Die Broschüre ist in den örtlichen ADFC-Geschäftsstellen und in vielen Fahrradläden kostenlos erhältlich. Neu bei der 12. Auflage ist die Kooperation mit komoot: Die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club vorgestellten Radreiseziele in ganz Deutschland sind erstmals komplett über die Routenplaner-App navigierbar.

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Höhere Stückzahlen vom Start weg

Porsche und Audi planen wegen der sich abzeichnenden hohen Nachfrage nach ihren ersten Elektro-Modellen bereits vor deren Marktstart einen Ausbau der Produktionskapazitäten. Beim Porsche Taycan ist gar von einer Verdoppelung die Rede, beim e-tron immerhin von einer Erhöhung von 20 auf 24 Fahrzeuge pro Stunde.

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Klimaschutzgesetz

„Ziel ist es, das Gesetz noch 2019 im Bundestag zu beschließen – so steht es im Koalitionsvertrag, und nur so kann es zur vereinbarten Halbzeitbilanz der Koalition beitragen.“
Mit diesen Worten zitiert das „Handelsblatt“ einen Sprecher des Bundesumweltministeriums.
Noch in diesem Quartal solle ein Klimaschutzgesetz vorliegen, das CO2-Reduktionen verbindlich festschreibt, auch im Verkehrssektor. Zur Diskussion stehen angeblich auch eine E-Auto-Quote und höhere Sprit-Steuern.

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Uber will autonome Pedelecs und Roller entwickeln

Dafür hat der Fahrdienst einen neue Abteilung eingerichtet – das „Micromobility Robotics“-Team soll unter anderem Mikro-Fahrzeuge entwickeln, die sich selbst zu Ladestationen fahren können.

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Neue Broschüre des Umweltbundesamtes: Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung: Elektrofahrräder

Elektrofahrräder sind eine wichtige umwelt- und sozialverträgliche Alternative zum Auto bei Entfernungen bis etwa 20 Kilometer. Im Vergleich zum Auto sind Elektrofahrräder günstiger und zugleich ökologischer, gesünder, häufig schneller und definitiv platzsparender. Dieser Leitfaden basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für Elektrofahrräder.

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Der erste autonom mobile Supermarkt

Der erste autonom mobile Supermarkt soll bald durch die Straßen von Boston, Massachusetts rollen. Dafür partnert das US-Startup Robomart mit der Supermarktkette Stop & Shop. Der mobile Supermarkt lässt sich per App herbeirufen, mithilfe von Sensoren, Kameras und Computer Vision wird bezahlt.

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Mobilität in Deutschland (MiD) 2017: Umfassender Ergebnisbericht zur Alltagsmobilität liegt vor

Der 136 Seiten umfassende Ergebnisbericht wurde Ende Dezember 2018 veröffentlicht. Kapitel 11 widmet sich auf acht Seiten dem Fahrradverkehr und geht unter anderem näher auf die Nutzung von Pedelecs ein. Auch die für die Fahrradnutzung mitentscheidende Stellplatzsituation und die Verbreitung von Helmen wird behandelt.

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Kleinste Provinz Chinas verbietet Verbrenner

Die chinesische Provinz Hainan wird ab dem 1. März den Verkauf von Diesel- oder Benzinfahrzeugen verbieten. Die kleinste Provinz Chinas ist damit die erste, die ein solches Verbot durchsetzt.

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Lithium-Ionen-Batterien: Globale Rohstoffnachfrage und Recyclingpotenziale bis 2050

Öko-Institut hat Rohstoffbedarf der Schlüsselmaterialien für Lithium-Ionen-Zellen bis 2050 berechnet
Im Jahr 2050 könnten weltweit 80 Prozent aller neu zugelassenen PKW mit alternativen Antrieben auf den Straßen unterwegs sein, bei ambitionierten Klimaschutzzielen sogar 100 Prozent.

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Robotaxi-Dienste müssen sich an Luftfahrt-Branche orientieren

„Heute werden die meisten Autos für eine Spanne von vielleicht 240.000 Kilometern und zehn Jahren entworfen. Aber jetzt sprechen wir von hunderttausenden Kilometer über einen Zeitraum von drei Jahren.“
Laut Sherif Marakby, Chef von Fords Roboterwagen-Programm, müssen sich Fahrdienste mit autonomen Autos an der Luftfahrt-Branche orientieren. Dafür müsse man die Autos ähnlich wie Flugzeuge möglicherweise zwischendurch in eine Generalüberholung schicken.

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Kostenrechner für E-Autos

Der Kostenrechner von e-Stations.de ermöglicht einen schnellen und einfachen Vergleich Ihres bisherigen Fahrzeugs mit einem modernen Elektroauto. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick zu Gesamt-, Sprit- und Stromkosten sowie Ihrer CO2-Bilanz.

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Radschnellnetz der Metropolregion Hamburg

LK Harburg: Bürgerbeteiligung für Radschnellwege startet
Jetzt sind Wissen und Meinung der Bürgerinnen und Bürger gefragt: In einem zweistufigen Online-Beteiligungsverfahren sucht die Metropolregion Hamburg Ideen für gute Radschnellwege.

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Lindlaustr 2c
53842 Troisdorf
Tel. 49 2241 26599-28

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