Energie.Agentur NRW

Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich: von der Energieforschung, technischen Entwicklung, Demonstration und Markteinführung über die Initialberatung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. In Zeiten hoher Energiepreise gilt es mehr denn je, die Entwicklung von innovativen Energietechnologien in NRW zu forcieren und von neutraler Seite Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen, Kommunen und Privatleute ökonomischer mit Energie umgehen oder erneuerbare Energien sinnvoll einsetzen können.
 
Die EnergieAgentur.NRW managt die Cluster „EnergieRegion.NRW“ und EnergieForschung „CEF.NRW“. Darüber hinaus werden von der EnergieAgentur.NRW Energieberatungsleistungen in Form von Initial- und Contractingberatungen für Unternehmen und Verwaltungen sowie Informations- und Weiterbildungsangebote für Fach- und Privatleute angeboten. Auch Schulungen des Nutzerverhaltens gehören zum Aufgabenbereich.

Netzwerk Mobilität – Klimaschutz im Verkehr
Das Netzwerk Mobilität untersucht zusammen mit allen relevanten Akteuren in NRW, wie sich die verändernden Märkte bei Strom, Gas und Mineralöl auf den Verkehrsbereich auswirken. Dabei geht es um die Entwicklung von innovativen Antriebsenergien und die dafür benötigten Infrastrukturen. Besonders im Fokus stehen die Innovationschancen von Unternehmen aus NRW.

Das Netzwerk Mobilität trägt dazu bei, die so genannte CPT- (Clean Power for Transport) Strategie der Europäischen Union (EU) umzusetzen und dabei Innovationspotentiale für NRW in den Handlungsfeldern „energieeffiziente Antriebe“, „CNG/LNG“, und „Bioökonomie“ auszuloten. Das betrifft die Kraftstoffe CNG / LNG bzw. Biogas, Biokraftstoffe und Strom.

Zukünftige Schwerpunkte werden weiterhin die Marktbeobachtung (Erdgas/Strom) in Bezug auf einen notwendigen Ausbau der technischen Infrastruktur sowie Well-to-Wheel-Betrachtungen der verschiedenen Kraftstoffe sein.

Das Thema Intermodalität, also die Nutzung der geeigneten Verkehrsträger unter Klimaschutzgesichtspunkten, soll ebenfalls eine Rolle spielen.

Das Netzwerk Mobilität unterstützt die Elektromobilität entlang der Wertschöpfungsketten und infrastrukturellen Erfordernissen und bringt ihren Ausbau in Verbindung mit erneuerbaren Energien zusammen mit Kommunen, der Wissenschaft und der Wirtschaft voran. Mit der Etablierung der Elektromobilität sind auch zunehmende Arbeitsplatzeffekte in Forschung und Entwicklung bzw. Vertrieb zu erwarten. (www.energieagentur.nrw/mobilitaet)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff
Das Netzwerk Wasserstoff und Brennstoffzelle, Elektromobilität NRW  fördert seit dem Jahr 2000 den Technologietransfer und die Nachfragestimulierung bei der Erforschung, technologischen Entwicklung und innovativen Anwendung von Wasserstofftechnologien bei der Mobilität, der Beheizung und der Stromspeicherung. Es unterstützt in NRW die Entwicklung der hocheffizienten Brennstoffzellentechnik sowie die Einbeziehung von Wasserstoff als Energiespeicher fluktuierender erneuerbarer Energien. Neben den bisherigen Themen ist es seit Anfang 2017 auch im Bereich der batterieelektrischen Mobilität Ansprechpartner, da Teile der Projektleitstelle der "Modellregion Elektromobilität NRW" in das Netzwerk integriert wurden. Dadurch kann das gesamte Themenspektrum rund um die Elektromobilität - batterieelektrisch und brennstoffzellenbasiert - und die Kopplung mit der Energieversorgung abgebildet werden.
 
Davon sollen alle Mitglieder des Netzwerkes, das sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen, profitieren. Bis Mitte 2017 begleitete das Netzwerk die Initiierung über 125 Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekten in Nordrhein-Westfalen. Dazu wurden vom Land NRW und von der Europäischen Union (Europäischer Fond für regionale Entwicklung - EFRE) über 140 Millionen Euro zur Verfügung gestellt; bei fast 230 Millionen Euro Gesamtinvestitionen. Zielsetzung der Vorhaben ist es, die spezifischen Kosten zu senken, eine entsprechende Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen und somit gezielt den Markteintritt dieser Technologie zu beschleunigen. Verstärkt werden dabei Demonstrationsvorhaben gefördert. Im "Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität" haben sich über 450 zum großen Teil mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. Mit dem Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg, dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) oder der RWTH Aachen verfügt das Land NRW zudem über weltweit bekannte und anerkannte Forschungs- und Entwicklungsinstitute. (www.energieagentur.nrw/netzwerk/brennstoffzelle-wasserstoff-elektromobilitaet)

Durch kontinuierliche Netzwerk- und Projektarbeit sowie Fachveranstaltungen konnten die bisherigen Zielvorgaben des Netzwerkes erreicht werden. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

www.energieagentur.nrw

Über uns

NiMo ist ein eingetragener Verein und möchte die Idee der intelligenten Mobilität für Unternehmen und öffentliche Organisationen weiterentwickeln, bekannter machen und im betrieblichen Alltag verankern.

Kontakt

Netzwerk intelligente Mobilität (NiMo) e.V.
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