Das Institut Stadt|Mobilität|Energie (ISME) gründete sich 2015 aus der gleichnamigen Forschungsgruppe des Städtebau-Instituts der Universität Stuttgart aus. Zentrale Aspekte der bearbeiteten Projekte sind eine hohe Praxisrelevanz bei gleichzeitig wissenschaftlichem Fundament sowie der interdisziplinäre Ansatz, das Thema Mobilität um die Perspektiven Mensch (Nutzer, Akteur etc.) und gebaute Umwelt (Stadtplanung) zu erweitern. Im Mittelpunkt steht die theoretische und methodische Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen menschlichem Handeln und stadt-/regionalökonomischer Entwicklung.

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Projektbeispiele:

Studie „Kommune elektrisiert – Elektrifizierung und Digitalisierung der Mobilität in Städten und Gemeinden“
Es werden Auswirkungen von Elektrifizierung und Digitalisierung der Mobilität auf Kommunen untersucht. Diese sollen auf einem Zeitstrahl mit separater Betrachtung in Abhängigkeit der Größe der Kommunen dargestellt werden. Im nächsten Schritt sollen Kosten-Nutzen-Analysen bezüglich zu erwartender Maßnahmen in den Feldern Elektrifizierung und Digitalisierung auf kommunaler Ebene erstellt, bevor abschließend übertragbare Handlungsempfehlungen für Kommunen abgeleitet werden.
Auftraggeber: e-mobil BW GmbH, Kooperationspartner: BridgingIT GmbH, Noerr
Laufzeit: 06/2017 – 10/2017

 

MoPEEG

Mobilitätskonzept für die Gemeinde Gärtringen und Prozessmanagement-Instrumente für den Einstieg in die Elektromobilität von Klein- und Mittelstädten
Zunächst wird ein Mobilitätskonzept erstellt, das der Stadt Gärtringen strategisch, organisatorisch und ökonomisch den Weg in die Elektromobilität ebnen soll. Dabei werden sowohl neue Mobilitätsangebote geschaffen, als auch bestehende ausgebaut und in aktuelle Planungsprozesse (z.B. Neubaugebiete sowie einem Gemeindeentwicklungsplan) integriert. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Partizipation und der Akzeptanzsteigerung innerhalb der Bevölkerung. Die so erarbeiteten Ergebnisse sollen in übertragbare Module zusammengefasst und, in Kooperation mit der e-mobil BW GmbH, in ein Prozessmanagement-Tool überführt werden, das als Blaupause für weitere kleine-mittlere Kommunen dienen soll.
Fördermittelgeber: BMVI; Auftraggeber: Stadt Gärtringen; assoziierter Partner: e-mobil BW GmbH
Laufzeit: 06/2017 – 11/2018

 

JE-Mobil

Umsetzungskonzept zur flächendeckenden Etablierung integrierten Pedelec- & E-Carsharings in Jenas Wohnstandorten
Wohnen, Nahverkehr und Energie – aus diesen Dienstleistungen, die die Stadtwerke Jena GmbH mit seinen Tochterunternehmen aus einer Hand anbietet, entwickeln wir gemeinsam mit den Stadtwerken ein neues Geschäftsmodell. Den Bewohnern eines Neubauquartiers werden e-mobile Sharing-Angebote (Pkw und Zweirad) zur Verfügung gestellt und damit drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Durch das preislich attraktive Angebot erzielt die Wohnbaugesellschaft einen Wettbewerbsvorteil, daneben wird die Abhängigkeit vom eigenen Pkw reduziert und die Attraktivität des Nahverkehrs gesteigert und zuletzt dient die Versorgung durch Jenaer Ökostrom dem Energiedienstleister als optimale Präsentationsfläche.
Fördermittelgeber: BMVI; Auftraggeber: Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH
Laufzeit: 12/2016 – 11/2018

 

ETAP

eTaxi-Förderprogramm Landeshauptstadt Stuttgart
Im Rahmen des Projekts wird ein Fördermodell ausgestaltet, mit dem die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den Taxibetrieb gefördert werden soll. Dazu werden zunächst Erfahrungen und Rahmenbedingungen verschiedener Taxi-Projekte aus anderen Städten (z.B. München, Hamburg, Wien) analysiert. Es erfolgt auch eine Bedarfs- und Investitionsplanung für ein angepasstes Ladeinfrastrukturkonzept im E-Taxi-Betrieb der Stadt Stuttgart. Es werden Handlungsempfehlungen ausgearbeitet, welche insbesondere auch alternative, über einen Kaufzuschuss hinausgehende Fördermöglichkeiten beleuchten. Damit sollen eine Perspektive und konkrete Empfehlungen zur langfristigen Umstellung der gesamten Taxiflotte aufzeigt werden.
Fördermittelgeber: BMVI; Auftraggeber: Landeshauptstadt Stuttgart; Partner: BridgingIT GmbH
Laufzeit: 03/2017 – 10/2017

 

ILM-FLOTTE

‚FleetFloating‘ – Regionales Elektromobilitätskonzept Ilm-Kreis – integriert in das intermodale und klimafreundliche Mobilitätsmanagement des Ilm-Kreises
Im Ilm-Kreis entwickelten wir gemeinsam mit dem Landratsamt ein e-Carsharing-Konzept mit der Zielsetzung der maximalen Fahrzeugausnutzung, da Elektroautos erst durch eine hohe Jahreslaufleistung wirtschaftlich vorteilhaft werden. Ziel ist es, dass die Fahrzeuge tagsüber dem Fuhrpark eines Unternehmens zur Verfügung stehen, morgens und abends einem festen Mitarbeiter als Transportmittel für den Arbeitsweg dienen und dazwischen – von abends bis zum nächsten Morgen – am ländlich geprägten Wohnort des Mitarbeiters von einer offenen Benutzergruppe für Carsharing genutzt werden können. Der Ansatz solch intensiver Nutzung ist nicht an jedem Standort umsetzbar, vereinfachte Ausgestaltungen bieten sich aber an zahlreichen Standorten für Kommunen und Unternehmen an.
Fördermittelgeber: BMVI; Auftraggeber: Landratsamt Ilm-Kreis
Laufzeit: 09/2016 – 02/2017

 

Begleitforschung Förderrichtlinie Elektromobilität: Themenfeld Vernetzte Mobilität

Die aktuelle Begleitforschungsrunde befasst sich im Wesentlichen mit zwei Themen: dem konzeptionellen Einstieg von Kommunen und Unternehmen in die Elektromobilität sowie der Vernetzung der Elektromobilität mit dem Energienetz. ISME konzentriert sich in diesem Projekt auf den erstgenannten Schwerpunkt, wir evaluieren die im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität geförderten Mobilitätskonzepte. Es werden einschlägige Veröffentlichungen zu den Potenzialen, den Chancen und Risiken beim Einstieg in die Elektromobilität erarbeitet und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Förderprogramms im Rahmen weiterer Förderaufrufe gemacht.
Fördermittelgeber: BMVI
Projektlaufzeit: 07/2016 – 06/2019
Partner: Fraunhofer ISI, Noerr, EE Energy Engineers GmbH

Über uns

NiMo ist ein eingetragener Verein und möchte die Idee der intelligenten Mobilität für Unternehmen und öffentliche Organisationen weiterentwickeln, bekannter machen und im betrieblichen Alltag verankern.

Kontakt

Netzwerk intelligente Mobilität (NiMo) e.V.
  • Adresse: Lindlaustr. 2c, 53842 Troisdorf
  • Telefon: +49 2241 26599-28
  • E-Mail: info(at)nimo(dot)eu

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